Weihnachtsgans oder Entenbraten

Alljährlich an Weihnachten wird es wieder vielerorts die Weihnachtsgans, den Festtagstruthahn oder den Entenbraten geben. Habt Ihr Euch schon mal Gedanken gemacht, wo diese Tiere herkommen, wie sie leben und wachsen, wie es ihnen ergeht und wie sie sterben?
Ich schreibe heute über das Leben in einer Tierfarm mit sogenannter Artgerechter Haltung
So wie auf dem obigen Bild, geht es den wenigsten Tieren. Artgerechte Haltung kann nur in Freiheit erfolgen.
Die Realität sieht viel grausamer aus:
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Viele werden zu Tausenden in zu kleinen Hallen eingepfercht in denen sie kaum genügend Platz haben sich zu bewegen. Sie werden möglichst schnell fett gefüttert, teilweise können Ihre Beine sie durch die extrem schnelle Gewichtszunahmen nicht mehr tragen, die Tiere brechen zusammen und müssen qualvoll verhungern und verdursten oder werden von ihren Artgenossen zu Tode getrampelt.
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Die Überlebenden vegetieren in Ihrem eigenen Kot vor sich hin ohne Hoffnung einmal das Sonnenlicht zu sehen. Sie kennen keine frische Luft, kein frisches Wasser. Viele Eimer voll toter Tiere stehen herum.
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Oder sie werden in Einzelhaltung gehalten, in so kleinen Käfigen dass sie sich nicht mal bewegen können.
Gefüttert wird oft durch die Mästung (Fettleber): Stellt Euch vor, man würde euch einen Schlauch in den Rachen rammen, und dann Futterbrei in den Magen pressen, bis dieser fast berstet.
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Denn je schneller fett, je schneller verkauft und je schwerer umso mehr Profit. Dabei wird nicht nur der Schlund verletzt auch der Magen zeigt oft Risse. Manche Tiere verbluten sogar an den Verletzungen und Auswirkungen des Mästens. Auf alle Fälle müssen sie grausamste Schmerzen beim füttern über sich ergehen lassen.Die Mästung ist inzwischen wegen dieser Quälerei in folgenden Ländern verboten: Vereinigtes Königreich, Öasterreich, Deutschland, Czech Republic, Finnland, Italien, Luxembourg, die Niederlande, Norwegen, Polen, Süd Africa, Schweden, Schweitz, Dänemark und Israel. Und dennoch werden die Tiere oft im Ausland gemästet und in Deutschen Supermärkten verkauft.
Sir Roger Moore, alias James Bond, gestand jahreland Fettleber gegessen zu haben. Aber als er von der dunkle Seite der Industrie hörte, schwor er nie wieder diese zu essen, und er bot dich freiwillig an, in einen Dokumentarfilm über die Grausamkeit der Mast-Produktion zu berichten. Lest mehr darüber (englisch sprachige Seite, dort gibt es auch das Video, selbst wenn Ihr kein Englisch versteht, der Film spricht für sich)
Doch auch das Sterben der Tiere beendet Ihren langen qualvollen Kampf noch nicht: Die Tiere werden kopfüber aufgehängt und bei lebendigem Leibe oft noch gerupft, oder in heißes Wasser getaucht, die Kehle augeschlitzt oder übereinander gesptapelt in Laster geworfen.
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Falls Ihr nun fragt, was Ihr dagegen tun könnt, hier ein paar Antworten:
- werdet Vegetarier
- sprecht Euer Restaurant drauf an, woher die Gänse, Enten, etc kommen und ob sie wissen, wie diese Tiere leben
- klärt die Supermarkt-Leiter über das Leiden der Tiere auf
- verteil Flyer an andere
- versendet diesen Artikal an Eure Freunde und Bekannten
- macht doch dieses Jahr einmal einen Veganen Festtagsbraten (Links)
Und hier noch das Weihnachts-Tisch-Gebet
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Ihr Christen, denkt auch mal drüber nach, steht denn in der Bibel, dass man Tiere essen soll? Ein frohes Fest allen Lebewesen oder nur den Menschen?
Ich möchte an dieser Stelle nochmal auf einen anderen Artikel
von mir verweisen: Meet your Meat
Quellen:
PETA
goveg
goveggie
Roger Moore gegen Fettleber-Mästen
willst Du das auch? Dann hol es Dir HIER



