Lebensweisheiten Teil 12
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Ich komme nun zum 12. Teil meiner Serie mit Lebensweisheiten und Zitaten der schlausten Köpfe unserer Zeit.
Und wieder ein Römer der gegen Fleischgenuss ist, weil er festgestellt hat, dass es ihm ohne besser geht.
Seneca,
röm. Philosoph, Dichter
(4 v. Chr.-65 n. Chr.):
»Ich scheue mich auch nicht, dir zu gestehen, wie sehr ich den Pythagoras geliebt habe. Sotion legte mir dar, aus welchem Grunde Pythagoras sich des Fleisches enthalten hatte und aus welchem Grunde dies später Sextius tat. Die Gründe der beiden waren verschieden, in beiden Fällen aber waren sie Ausdruck hoher Gesinnung. Sextius glaubte, dem Menschen stände genügend unblutige Nahrung zur Verfügung, und die Grausamkeit könne zur Gewohnheit werden, wenn man Lebewesen zum Vergnügen zerfleischen lasse ... Von solchen Worten wurde ich gepackt und begann, mich der Fleischnahrung zu enthalten. Schon nach Jahresfrist fiel mir diese Gewohnheit nicht nur leicht, sondern war mir angenehm. Ich hatte das Gefühl größerer geistiger Beweglichkeit.«
Quelle:
universelles Leben
Foto:
© Dominique Jacholke/ pixelio.de
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