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Soja - die tolle Bohne

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Für viele bedeutet Soja = Tofu = Fleischersatz.

Also nichts für normale Menschen.
Doch da sich dieser Irrtum beharrlich hält, habe ich mir die Sojabohne mal genauer angesehen und bin selber überrascht worden.



Zunächst mal kann man aus Soja nicht nur Tofu herstellen, ich zeige Euch hier nur mal einen kleinen Auszug was man aus der Soja-Bohne noch so „Zaubern" kann:
  • Tofu
  • Sojamilch
  • Quark
  • Butter
  • Margarine
  • Joghurt
  • Sahne
  • Pudding
  • Gewürze (z.B. Sojasauce)
  • Müsli
  • Schnitzel
  • Bolognese
  • Würstchen
  • Bratlinge
  • Gulasch
  • Mehl
  • Öl (auch zur Kraftstoffgewinnung)
  • div. Knabberprodukte (z.B. geröstete und gesalzene Bohnen)
  • Riegel und Schokolade
  • Brotaufstrich
  • Badeöle, Cremes, Lotions, etc
Hier gibt es sicherlich noch viel mehr...
Aber was ist denn so besonderes an Soja? Warum soll es so gesund sein?
Schauen wir uns mal an, was in der Sojabohne so alles enthalten ist und wofür unser Körper es braucht:

Enthalten Benötigt unser Körper für
Lecithin Stoffwechsel, senkung des Cholesterinspiegel, Herzgesundheit und Gedächtnisleistung
Isoflavone Altersbeschwerden, zur Vorbeugung von Brust- und Prostatakrebs, Wechseljahresbeschwerden, reduziert Risiko von Osteoporose und Tumoren.
Magnesium Knochen, Muskeln
Kalium Herzmuskeltätigkeit, Muskel- und Nervenzellen, Blutdruckregulation, regelt den Wasserhaushalt
Calcium Zähne, Knochen, Muskeln und Nerven
Eisen Blut, Bestandteil versch. Enzyme
Folsäure
Zellentwicklung, Blutbildung, Stoffwechsel, wird benötigt bei Schwangeren und vor allem bei Neugeborenen
Thiamin
Schilddrüsenfunktion, Kohlenhydratstoffwechsel, wichtig für die Nerven
Riboflavin
gegen Migräne, fördert die Merkfähigkeit und Konzentration
Ballaststoffe Sättigen, fördern gesunde Darmflora, binden Cholesterin und Gallsäure
Omega-3-Fettsäuren beugen Herzkrankheiten vor, senken Blutfette, positive Wirkungen auf Gefäßfunktion, Blutdruck, Entzündungsmediatoren.


Außerdem enthält Soja alle 8 essenziellen Aminosäuren, die unser Körper nicht selber herstellen kann und die für den Körper lebensnotwendig sind.
Das mag ja gut und recht sein, denken einige von Euch, aber der Tofu schmeckt so langweilig. Da gebe ich Euch recht, der Naturtofu schmeckt...gewöhnungsbedürftig. Und weil es mir genau so geht, verate ich Euch, wie ich meinen Tofu am liebsten mag:

Tofu in Würfel schneiden, für ca. 10-30 Minuten in Sojasauce einlegen, mit der Sojasauce und etwas Öl anbraten – fertig.
Schmeckt lecker einfach so, oder zu Reisgerichten, in Nudelgerichten, im Salat, etc.
Wenn Ihr mal einen Nudelsalat macht, tauscht den Fleischanteil aus gegen eben diesen Tofu oder vielleicht auch gegen Räuchertofu – ein wahrer Genuss, das werdet Ihr gleich feststellen. Ich verwende Räuchertofu hauptsächlich wenn es herzhaft schmecken soll. Wenn Ihr Fleischesser seid, ist es nicht nötig sofort mit dem Fleisch aufzuhören, aber man kann teilweise einfach variieren: Probiert mal die Kässpätzle oder die Schupfnudeln mit Räuchertofu statt mit Speck. Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Übrigens gibt es auch ganz leckere Aufstriche, oder „Hot Dogs" die ich Euch empfehlen kann.


Quellen:

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