Kartoffelpatenschaft? Was ist denn das?

Nein, es ist ganz anders, aber dazu muss ich etwas ausholen:
Kartoffeln werden jede Menge in Deutschland angebaut. Leider wird der Großteil davon regelmässig mit Chemie besprüht, damit keine Schädlinge und kein „Unkraut" das Wachstum der Kartoffeln beeinträchtigen und die Knollen größer werden. Je größer die Knolle umso größer der Profit. Wie die Langzeitwirkungen dieser Chemikalien auf uns Menschen sind, das wurde leider nicht ausreichend getestet. Und wusstet Ihr, dass nur 2,7% der Kartoffelanbauflächen in Deutschland Bioanbauflächen sind! Traurig aber wahr.
Die Biokartoffeln, die man im Supermarkt, Reformhaus oder auf dem Wochenmarkt kaufen kann, meist weiß man auch nicht immer wo sie herkommen und wie sie „aufgewachsen" sind. Bei den Kartoffeln der Familie Hieber ist das anders. Für eine Patenschaft von € 29,- jährlich bekommt man hier regelmässig Bilder und Infos über Zustand, Wachstum, Ernte etc. geliefert sowie leckere Rezepte. Hier „lebt" man mit den Kartoffeln mit und kann so einen ganz anderen Bezug zum essen aufbauen.
Das tolle an der Patenschaft ist außerdem, dass man nach der Ernte satte 12,5 kg Kartoffeln nach Hause geschickt bekommt. Wem das nicht reicht, der kann auch eine Doppelpatenschaft für nur € 42,- Euro abschließen und bekommt dafür 25 kg leckere Biokartoffeln. Natürlich kann man die Kartoffeln auch im Hofladen der Hiebers abholen, hier findet man nämlich auch noch andere Leckereien, da sie außerdem noch selbst mit Vollkornmehl backen.
Sinnvolle Landwirtschaft mit so einer guten Idee finde ich klasse und einer Unterstützung wert:
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Quelle: Kartoffelpate.de
Fotos (diese unterliegen selbstverständlich dem Urheberrecht) von Kartoffelpate.de
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