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Überdenken unserer Lebensweise notwendig

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ja_by_uli carthuser_pixelio.de
Es gab eine Zeit in der die Sklaverei als normal galt und wo Kinderarbeit an der Tagesordnung war. Und immer wieder gab es in der Geschichte Einzelne welche für diese Unterdrückten kämpften und so zu Ihrem Recht verhalfen.

Nun ist es wieder Zeit für eine Revolution.

Gerade jetzt wo die Klimaveränderungen immer mehr zunehmen ist es Zeit umzudenken.

Laut einer Studie der UNO-Landwirtschaftsorganisation FAO ist die Tierhaltung für 18 Prozent der von Menschen verursachten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Zwei Umweltwissenschaftler der Weltbank, die im Auftrag des unabhängigen Forschungsinstitutes WorldWatch nachgerechnet haben, kommen sogar auf 51 Prozent. Der Großteil dieser Emmisionen entfällt auf die Fleisch- und Milchproduktion.

Ich brauche Euch nicht zu sagen, dass die Tiere Unmengen von Methan produzieren, das lest ihr schon überall zu genüge. ABER würden die Deutschen pro Jahr nur noch durchschnittlich 9 statt 10 Kilo Fleisch essen, könnten 930.000 Tonnen Methan eingespart werden. Das entspricht der Klimabelastung eines Flugzeuges, das 1500 Mal um die Welt fliegt. Oder: 7 Milliarden Autokilometern.

Viele Mensen, Kantinen und Krankenhausküchen haben schon damit begonnen EINEN fleischfreien Tag in der Woche einzuführen. Und immer mehr ziehen mit.
hacksteakveg_by_sarah grazioli_pixelio.deIch verlange ja gar nicht, dass jeder von heute auf morgen zum Veganer wird, aber einmal pro Woche auf Fleisch zu verzichten wäre ein enormer Fortschritt für die ganze Welt. Und das ist durchaus Jedem möglich einzuhalten.
Über kurz oder lang wird die Menschheit nicht darum herum kommen auf den Fleischkonsum zu verzichten. Allerdings in lansamgen Schritten.
Bei veggiswelt hab ich eine gute Idee für die Umsetzung dazu gefunden:

Der 10-Punkte-Plan für eine vegetarische Gesellschaft

1. Massentierhaltung wird untersagt. Die gesamte Tierhaltung wird auf ökologische Landwirtschaft umgestellt; d.h. die Tiere erhalten Auslauf im Freien! Die Neuzucht von Schlachttieren wird verboten.

2. Kein Steuergeld für den Fleischmarkt. Sämtliche Subventionen für die Tierzucht, den Transport, sowie für Schlachtungen und für Futtermittel werden gestrichen. Bei finanziellen Schäden durch Tierseuchen werden keine Zuschüsse mehr gewährt. Dies allein führt zu einer geschätzten Erhöhung der Fleischpreise um bis zu 900% und zu einer jährlichen Entlastung der europäischen Steuerzahler in dreistelliger Millardenhöhe.

3. Zusatzsteuer. Fleisch wird zusätzlich mit einer Steuer von 200% belegt.

4. Umschulungsmaßnahmen. Schlachter, Viehzüchter und Fischer werden umgeschult.

5. Unterstützung bei der Umstellung. Unternehmen der Tierzucht , sowie Schlacht- und Fischereibetriebe erhalten Subventionen für die Umstellung der Produktion auf vegetarische Lebensmittel.

6. Vegetarier erhalten Sonderrabatte bei den Krankenkassen.

7. Öffentlicher Fleischkonsum wird untersagt.

8. Das Schlachten von Tieren jeder Art wird unter Strafe gestellt.

9. Fleischimport und -besitz wird verboten.

10. Wer zum Töten oder Quälen von Tieren aufruft, wird bestraft.


Wer meint, Fleischverzicht und guten Essen schließt sich aus, sollte einfach mal die Vegane Küche probieren. Durch die darin entdeckte Vielfalt die man als Fleischesser gar nicht entdecken will, tun sich einem enorme Mengen kulinarischer Genüsse auf:
Wir Veganer grillen genauso, essen Gulasch und Braten aber einfach alles ohne tierische Produkte. Und wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, und dann wieder Fleisch probiert, schmeckt das Fleisch nur noch eklig nach totem Tier.

 

Ich weiß wovon ich rede, denn mein Mann ist leider immer noch Fleischesser. Aber auch er kann einmal pro Woche auf Fleisch verzichten. Auch er mag und ißt viel Gemüste, Salate, etc. Jedoch ist es bei den Fleischessern so: Was der Bauer net kennt, isst er net.


Nun noch zum neuesten Thema Wiesenhof, lest Euch den Artikel bei PETA durch, schreibt bitte an unsere Ministerin Aigner, klärt andere darüber auf, seht Euch den Film dazu an.
und dann überlegt Euch, ob Ihr noch Wiesenhofprodukte kaufen wollt.

Essen ist zwar eine persönliche Entscheidung, aber ist es moralisch vertretbar wenn dabei Lebewesen zu Schaden kommen? Dann ist es keine Sache der persönlichen Entscheidung mehr....

Quellen:
ithaka-journal

Bilder:
© Uli Carthäuser / PIXELIO
© Sarah Grazioli / PIXELIO


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